cosnova says NO: Nein zu Gewalt gegen Frauen
Aufklärung, Prävention und gesellschaftliche Verankerung
Herausforderungen & Ansatz
Geschlechtsspezifische Gewalt ist Alltag: 92 Prozent der
18- bis 35-Jährigen haben Übergriffe oder Grenzüberschreitungen im öffentlichen Raum erlebt. Bei cosnova, dem Unternehmen hinter den Kosmetikmarken essence und Catrice, arbeiten überwiegend Frauen. Und auch die Kernzielgruppe sind junge Frauen bis 35. Wer so nah dran ist, trägt Verantwortung und die nimmt cosnova ernst. Ziel des Unternehmens ist es, dass Frauen genauso so sicher und geschützt leben können wie Männer. Mit der Kampagne „cosnova says No“ macht das Familienunternehmen aus Sulzbach im Taunus deshalb öffentlichkeitswirksam auf das Problem geschlechtsspezifischer Gewalt aufmerksam. Klenk & Hoursch schuf dafür eine eigene, repräsentative Datenbasis und trug dieses wichtige Thema nicht über klassische Werbung, sondern über gesellschaftliche Multiplikatoren in die Breite.
Umsetzung
Klenk & Hoursch entwickelte das Studienkonzept des
„Un_Safe Spaces Report“* und koordinierte die Datenerhebung und -auswertung durch forsa im Frühjahr 2025. Die Ergebnisse wurden über einen Zeitraum von zwölf Monaten zu verschiedenen relevanten Kommunikationsanlässen veröffentlicht und erzeugten ein breites Medienecho.
Als Gesprächspartner standen Sprecher:innen der Union deutscher Zonta-Clubs, des Weißen Rings und von HateAid sowie prominente Testimonials wie die Sängerin und Moderatorin Sarah Bora bereit. Durch gezielte Pressearbeit wurde das Thema u. a. in der dpa, der Süddeutschen Zeitung, dem Spiegel und dem ZDF platziert. Die Marken essence und Catrice verbreiteten die Inhalte über ihre Kanäle und Influencer-Kooperationen. Konkrete Hilfe entstand durch Unternehmensspenden an Opferschutzorganisationen wie der Frauenhauskoordinierung e. V. Eine Microsite bündelte weitere Präventions- und Hilfsangebote. Anlässlich eines Game Days kreierten cosnova und Klenk & Hoursch in Kooperation mit dem American-Football-Team Frankfurt Galaxy zudem besondere Sichtbarkeit für das Problem geschlechtsspezifischer Gewalt und die Notwendigkeit männlicher Allies für die Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Problematik.
*Quelle: forsa-Studie „Un_Safe Spaces Report" zu geschlechtsspezifischer Gewalt in Deutschland, im Auftrag von cosnova Beauty (n=2.024; 1.501 Frauen im Alter von 18-35 Jahren)
