Das Glashaus-Axiom  

Keiner kann nicht kommunizieren. Dieses Axiom der Metakommunikation von Paul Watzlawick kennt jeder Kommunikationsexperte. Und niemand stellt es in Frage.

Das von Volker Klenk 2004 entwickelte Glashaus-Axiom lautet: Jedes unternehmerische Handeln ist öffentlich. Es ist ebenfalls nicht diskutierbar. Unternehmer, Unternehmen und Marken können heute nicht mehr im Dunkeln munkeln. Ihr Handeln wird permanent argwöhnisch beobachtet von kritischen Öffentlichkeiten wie Kunden, Lieferanten, Analysten, Politikern, Journalisten, NGOs und Mitarbeitern. Sie alle fordern in einem bislang unbekannten Ausmaß Transparenz und umfangreiche Rechenschaft über umweltschonendes, sozialverträgliches und gesellschaftlich verantwortliches Handeln.

Kommen Marken und Unternehmen diesen Forderungen nicht nach, machen die Stakeholdergruppen Druck und erzwingen Transparenz und verantwortliches Handeln. Dieser globale Trend ist unumkehrbar.

Wer dem Glashaus-Axiom nicht Rechnung trägt, wird gejagt, angeklagt, geoutet, geächtet. Dann sinken Reputation, Absatz, Umsatz, Aktienkurs.

Nur ein robustes gesellschaftsorientiertes Wertesystem, Transparenz zu kritischen Themen und offene Kommunikation der partikularen Eigeninteressen sichern den nötigen Handlungsspielraum. Nur Unternehmen, die diesen Prozess aktiv steuern, können langfristig und nachhaltig ihre strategischen und taktischen Unternehmensziele erreichen.

Wir helfen unseren Kunden, im Glashaus erfolgreich zu agieren. Dazu entwickeln wir Corporate-Social-Responsibility-Strategien, leisten Organisationsberatung, CEO Coaching, Issues Management und bieten Triple-Bottom-Line-Reporting sowie Kulturanalysen.

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